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Brombeeren

Unsere Brombeeren sind wunderbar säuerlich-süss, schwarz durchfärbt, matt-glänzend und haben pralle Saftzellen – ein wahres Glück!

Unsere leckeren Brombeeren stammen von unseren regionalen Produzenten und wachsen größtenteils im geschützten Anbau.

Anbaumethoden

Brombeeren werden als Long Canes vorgezogen und im Folgejahr für die Ernte in Tunnel gepflanzt. Dabei werden die Pflanzen in unterschiedlichen Sätzen aufgestellt. So können die köstlichen Beeren über einen längeren Zeitraum geerntet werden. Entlang der Reihen werden seitlich Schnüre gespannt. Diese verhindern das Abknicken der Seitentriebe, an deren Enden die Beeren täglich an Größe und Gewicht zulegen.

Ernte

Die Brombeerernte beginnt Anfang Juni und endet Mitte/Ende Oktober. In dieser Zeit werden die Pflanzen drei mal pro Woche beerntet.

Pflücken

Die reifen Brombeeren werden einzeln von Hand gepflückt. Diese Arbeit wird sehr behutsam durchgeführt, da jede Verletzung der Frucht zu Verderb führen könnte.

Reifestufen

Die Beeren einer Brombeerpflanze reifen kontinuierlich über einen Zeitraum von etwa 8 – 10 Wochen heran. Dabei ändern sie ihr Äußeres gleich drei Mal. Nach der Blüte wachsen grüne Beeren heran, die sich etwa zwei Wochen vor der Ernte rot verfärben. Erst in den letzten Tagen der Abreife werden sie schwarz. Wirklich reif ist eine Brombeere erst, wenn ihre Zellen prall gefüllt sind und das glänzende schwarz einem seiden-matten Glanz weicht.

Verbrauchertipps

Einkauf

Brombeeren sind empfindlich und sollten ein bis zwei Tage nach dem Kauf bei Zimmertemperatur verzehrt werden. Tiefschwarz, prall und matt sind sie vollreif.

Lagerung

Wer Brombeeren ganzjährig genießen möchte, kann sie einzeln nebeneinander auf ein Tablett gelegt für eine Stunde vorfrieren und anschließend zusammen in einem Gefrierbeutel in den Froster geben.

Zubereitung

Brombeeren schmecken pur, mit einer Kugel Eis, in Mixgetränken oder in leichter Creme, als Kompott, Quark- und Joghurtspeisen, Smoothies, Torten und Törtchen oder in Obstsalat. Mit ihrem hohen Saftgehalt und dem intensiven Aroma eignen sich reife Brombeeren außerdem perfekt zum Einmachen von Saft, Gelees und Konfitüren.

Kleines Lexikon

Wie die Himbeere gehört auch die Brombeere zur botanischen Familie der Rosengewächse. Das Wort Brombeere kommt vom Althochdeutschem Brambere, was so viel wie Beere des Dornstrauchs bedeutet. Erst die neu gezüchteten Kultursorten besitzen zumeist keine Dornen mehr.

Die tief dunkelroten Pflanzenfarbstoffe namens Anthocyanen haben es gesundheitlich in sich: Sie hemmen Bakterien, Viren und Pilze und sogar das Wachstum von Krebszellen. Außerdem steckt in Brombeeren der lösliche Ballaststoff Pektin, der dabei hilft, den Cholesterinspiegel auf Normal-Niveau zu halten.