Zum Hauptinhalt springen

Rhabarber

Unser Rhabarber ist fest, knackig, je nach Sorte süsslich, säuerlich immer frisch, spritzig und saftig.

Der Rhabarber

Anbaumethoden

Rhabarber wird im Freiland angebaut. Das Wurzelwerk wird auf Schädlingsbefall und Fäulnis untersucht, in den Boden gesetzt und mit Erde bedeckt. Anschließend ist auf eine ausreichende Bewässerung zu achten, damit die Pflanze feucht gehalten wird.

Zur Verfrühung können die Pflanzen mit einem Fließ abgedeckt werden und somit ca. 3-4 Wochen früher geerntet werden.

Die Pflanzen benötigen einen nährstoffreichen, humosfeuchten, sandigen Boden. Da Rhabarber Tiefwurzler sind sollte der Boden tiefgründig sein und einen pH-Wert von 5,6 – 7,2 haben. Außerdem benötigen sie sonnige bis halbschattige Standorte.

Anbau

Rhabarber wird durch Bienen und Hummeln befruchtet und müssen zu trockenen Zeiten gewässert werden. Die Pflanzen stehen bis zu 8 Jahren und sind somit winterrobust.

Pflücken

Rhabarber wird von April bis 21. Juni (Johannistag) geerntet. Dabei werden die Stangen gerissen, nicht geschnitten – da die verbleibende Pflanze ansonsten fault und womöglich daran verendet. Die Blätter werden abgeschnitten und direkt auf dem Feld in Kisten gepackt.

Verbrauchertipps

Einkauf

Bei frischem Rhabarber sind die Stangen fest und leicht glänzend, die Enden sind saftig und sollten keinesfalls trocken aussehen.

Lagerung

Den Rhabarber einfach in ein feuchtes Tuch wickeln und ins Gemüsefach des Kühlschranks legen. Dort bleibt er mehrere Tage frisch und knackig. Rhabarber kann man außerdem gut einfrieren: Entweder küchenfertig vorbereitet und roh oder aber schon zubereitet (zum Beispiel als Kompott) einfrieren oder einwecken.

Zubereitung

Rhabarber schmeckt als Kompott, Konfitüre oder im Kuchen. Die feine Säure von Rhabarber schafft speziell zu Süßem einen reizvollen Kontrast und gibt vielen süßen Gerichten eine raffiniert fein-säuerliche Note.

Kleines Lexikon

Rhabarber ist eine Pflanzenarzt aus der Familie der Knöterichgewächse. Es ist eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und stammt aus dem Himalaya und wurde ab dem 16. Jahrhundert in Russland angebaut. Die Pflanze besteht zu 95% aus Wasser, 1,3% Kohlenhydrate (Fructose, Glucose, Saccharose, Stärke), 06% Proteine und 3,2% Ballaststoffe. Außerdem enthält sie viele Vitamine wie Vitamin C, A, B1 und B2.