Unsere Stachelbeeren sind rosé-rote, pralle und feste Früchte, süss-säuerlich mit einem aromatischen Duft – ein wahres Glück!
Durch neue Anbaumethoden und Sortenentwicklungen erreichen wir ein ganz neues Stachelbeergefühl. Unsere süßen, aromatischen Stachelbeeren erleben eine neue Renaissance beim Verbraucher.
Junge Stachelbeersträucher werden im Frühjahr oder Herbst und überwiegend im Freiland gepflanzt. Zum Schutz erhalten sie immer öfter Schattiernetze. Bei der Stachelbeere handelt es sich um eine Dauerkultur – ihre Plantagen werden 10 bis 12 Jahre alt.
Die heimische Stachelbeersaison beginnt Mitte Juni und geht bis etwa Mitte August. Im Anschluss gibt es noch deutsche, gekühlte Lagerware bis zur Weihnachtszeit.
Stachelbeeren reifen gleichzeitig und werden daher ein- bis zweimal geerntet.
Verbrauchertipps
Einkauf
Vollreife Stachelbeeren sollten schön prall aussehen und ihre Haut unverletzt sein.
Lagerung
Vollreife Stachelbeeren sollten drei bis vier Tage nach dem Kauf verzehrt werden. Die sogenannte Grünpflücke hält gekühlt bis zu zwei Wochen und lässt sich gut beim Kochen von Konfitüre, Kompott oder Saft einsetzen.
Zubereitung
Stachelbeeren schmecken pur und sind sehr beliebt in der süßen Sommerküche, in der Köstlichkeiten wie Kompott, Kaltschalen, Kuchen und Torten gezaubert werden.
Traditionell kommen Stachelbeeren auch beim Einmachen und Einkochen gerne zum Einsatz und aufgrund ihres hohen Pektingehalts gelieren Marmelade oder Gelee besonders gut.
Kleines Lexikon
Klösterlichen Kräuterbüchern zufolge wurde die Stachelbeere bereits im 14. Jh. angebaut und war unter der damals üblichen Bezeichnung Klosterbeer bekannt. Zu Beginn des 19. Jh. gab es bereits um die 100 Kultursorten.
Ihren Namen erhielt die Stachelbeere aufgrund ihrer Stacheln. Aus botanischer Sicht besitzt sie jedoch keine Stacheln sondern Dornen.